| Minolta 135mm 1:2 (MD) |
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Minolta-Forum: Diskussion zum MD 2/135mm "Die größte Schwäche des MD 1:2/135 mm ist seine relativ starke Vignettierung bei voller Öffnung. Wegen der auch bei voller Öffnung geradezu überirdisch starken Leistung des unscheinbaren MD Tele Rokkor 1:2,8/135 mm (Vierlinser) ziehe ich dieses dem großen und schweren MD 1:2/135 mm vor. Das 2/135 möchte ich immer gern ein wenig abblenden; das 2,8/135 verwende ich ohne die geringsten Hemmungen auch bei voller Öffnung. Daher bringt mir das 2/135 in der Praxis kaum etwas. Angenehm ist allerdings die kürzere Nahgrenze (2/135: 1,3 m; 2,8/135: 1,5 m). Ach, noch etwas: Bei aller Kritik an der Offenblende-Leistung des MD 1:2/135 mm sollte man nicht übersehen, daß diese Leistung immer noch um Welten besser ist als etwa die eines Sigma YS 1:1,8/135 mm oder eines Vivitar Serie 1 1:2,3/135 mm bei voller Öffnung. Speziell das Vivitar hat mich enttäuscht; es ist selbst noch bei f/5,6 ziemlich schwach ... was schade ist, denn mechanisch ist das frühe Serie-1-Objektiv ein Traum. Aber an die Leistung eines MD Tele Rokkor 1:2,8/135 mm kommen sie alle nicht heran, auch das MD 2/135 nicht.""Zum MD 2/135 mm -- das ist recht selten, und so schwankt der Preis wild auf und nieder, wenn doch mal eins zum Verkauf steht. Ich würde sagen, 300 Euro wäre recht günstig, 350 Euro ist realistisch, in der Gegend von 400 Euro liegt die Schmerzgrenze ... wäre bei sehr gutem Zustand aber noch akzeptabel. Es sind auch schon welche für 600 Euro und mehr weggegangen ..." "Die Abbildungsleistung bei voller Öffnung ist für die Lichtstärke sehr gut, aber nicht exzellent. Das MD 2,8/135 ist bei f/2,8 besser als das MD 2/135 bei f/2. Man wird bei hohen Ansprüchen also das MD 2/135 stets gern auf f/2,8 abblenden wollen ... ja, und dann kann man ebenso gut gleich ein 2,8/135 benutzen. Anwendungstechnisch lohnt sich das teure MD 2/135 also nur dann, wenn man wirklich auf das allerletzte Quentchen an Lichtstärke angewiesen und dafür ein wenig Vignettierung in Kauf zu nehmen bereit ist. Aber ein geiles Teil ist es in jedem Falle ... O1af (www.mi-fo.de) "Meines ist ein reiner Vitrinengegenstand. der Zeit war ich stolz eines bekommen zu haben (zu einen nicht so ganz akzeptablen Preis) aber recht enttäuscht nach dem ersten Film. Ich hatte gehofft eine schöne Portraitlinse zu bekommen die zum einen lichtstark ist und zum anderen sich prima zum freistellen eignet. Die Lichtstärke passt schon, aber die Abbildungsqualität kommt eigentlich mit keinem 2.8/135 mit. Weder was Schärfe angeht, noch Vignettierung noch Verzeichnung.Dazu kommt noch das es vergleichsweise schwer ist, deutlich schwerer als ein f2.8. Also steht es in der Vitrine, macht einen guten Eindruck und ich freue mich der Komplettierung meiner Sammlung wegen, aber zum Fotografierne nehme ich deutlich lieber das 2.8/135. Für available Light ist es allerdings ziemlich gut, da ist schon der hellere Sucher einiges Wert." Mark (mi-fo.de) "Das f2er macht schön Eindruck auf Passanten. Wer also ein bisschen auf dicke Hose machen will... Verkauft hab ich es aber, weil ich mit dem f2.8er viel schneller Fokussieren konnte. Für meine Wurstfinger (oder meine "Fingertechnik") hatte der Fokusring anscheinend einen zu großen Durchmesser. Während ich beim f2.8 zwischen Daumen und Zeigefinger weiterdrehen konnte, mußte ich das dicke f2 immer richtig anpacken und umgreifen. Habs irgendwie nie annähernd so schnell geschafft wie mit der 2.8er. Was das Fokussieren angeht, ging es mir beim 2.8/200 übrigens genauso. Auch da natürlich verschärfend der lange Weg... Das 2.8/200 und das 2/135 waren FÜR MICH bei nicht statischen Objekten einfach nicht brauchbar, leider." Neki (www.mi-fo.de) Und noch was: Hat jemand einen Tip, was man für ein 135/2.0 maximal ausgeben sollte? ..bersonders verglichen mit dem heute für 495,-- Euro versteigerten 135mm MD 2,0 mit ziemlich starken Gebrauchsspuren. Neuwertiges 2/135 bei ebay Deutschland (26. 4. 09) für ca. 520 EUR gegangen ...
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