| Minolta 100mm 1:2.5 (MC/MD) |
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1) Sechlinser in fünf Gliedern mit Naheistellgrenze 1.2m, 410g oder 430g Gewicht und 55mm Filtergewinde. Fassung MC I (1968), MC II (1969), MC-X (1973) Das 2.5/100mm ist von der Brennweite her gesehen ein typisches Porträt-Objektiv. Zwischen dem etwas kürzeren und rund eine Blende lichtstärkeren 1.7/ 85mm und den 135ern gelegen, eignet es sich ideal für knapp gefasste Porträts aus einer Distanz, in der man noch in direktem Konakt mit dem Porträtierten steht. Nutzt man dabei eine unaufdringlich wirkende und seidenweich auslösende Kamera wie die XD-7 sowie einen klassischen Porträtfilm, so können eindrückliche Resultate entstehen. Ich glaube der direkte Konkurrent (des MC 2/100mm) ist das 2.5/100 - das man bereits offen hemmungslos einsetzen kann. So ähnlich wie das 2/85, nur daß das 100er nicht so gnadenlos scharf wirkt. Obwohl die Details schon da sind. Wenn das 4/4 135iger (Anm.: gemeint ist das vierlinsige MC/MD 2.8/135mm) nicht immer dabei wäre, würde ich das 100er sicher viel öfters benutzen. Ich hab ein älteres 100er (nach Dennis 141, 5/6), das ist so traumhaft schön vom Handling - besser als das Berg-und-Tal 1.7/85 - und das ist verdammt schwierig. (ChristophPeterS, www.mi-fo.de) "Das 2.5/100mm hat weder die Schärfe des (vierlinsigen) 2.8/135mm, noch ist es erwähnenswert lichtstärker, und es hat auch nicht das zarte Bokeh des 85er's. Ich meine mit Bokeh die gesamte Art der Hintergrund-Unschärfe, und da unterscheidet sich das 2.5/100mm nur marginal vom 2.8/135mm, beide aber deutlich vom 1.7/85mm. Es ist eigentlich eine sehr entbehrliche Brennweite; das dürfte wohl auch der Grund sein, warum es rausgeflogen ist. Wenn mir mal ein 2.0/100mm in die Finger kommt, werde ich das vergleichen, das soll ja auch ein sehr gutes Portrait-Tele gewesen sein. Wenn ich das richtig sehe, gab es das [6/5] optisch unverändert ab 1968 mit flachem Metal-Fokusring, ab 1969 als "Berg und Tal", und ab 1973 im neuen Design mit Gummi-Ring. Ab 1976 kam dann die neue [5/5]-Konstruktion als MC Tele Rokkor (-X), ab 1977 als MD Tele Rokkor (-X); das ist das, was ich habe. 1981 kam dann das übliche Update auf "plain MD", der Filterdurchmesser schrumpfte auf 49mm und es bekam eine 2-teilige Streulichtblende. Es war immer noch eine [5/5]-Konstruktion, ob sich der Aufbau geändert hat, weiß ich allerdings nicht." Dennis (www.mi-fo.de)
"Ich finde auch, daß auf Kleinbildformat ein 100-mm-Objektiv das ideale Portraittele darstellt. Ein 85er ist oft einen Tick zu kurz, vor allem bei recht eng aufgefaßten Portraits, und 135 mm und länger sind meist zu lang (wobei zu lang allerdings immer noch besser ist als zu kurz). 100 mm oder 105 mm sind ideal. Und das Tele Rokkor 1:2,5/100 mm ist exzellent, auch bei voller Öffnung, und besitzt ein sehr schönes Bokeh. ... Ich halte es für das beste aller Portraitobjektive. Wer also ein Kurztele für Portraits und allgemeine Fotografie sucht, sollte das Tele Rokkor 2,5/100 ernster nehmen als nur "der Vollständigkeit halber". "Beide 2,5/100-mm-Rokkore harmonieren perfekt mit der Nahlinse Minolta Close-up Lens No. 0. Tatsächlich ist sie ursprunglich exakt für jenes Objektiv vorgesehen, und die "krumme" Brechkraft von +0,94 dpt ist grad die Konsequenz aus der Abstimmung auf die Nahgrenze und die Baulänge des sechslinsigen Tele Rokkor 1:2,5/100 mm." Olaf (www.mi-fo.de) "Das 2.5/100mm liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen dem 1.7/85mm und dem 2/85mm - es ist scharf, aber vielleicht ein wenig weniger knackig als das 2/85, und hat dennoch ein gutes Bokeh. Beim Bokeh ist die frühe Version (erkennbar am breiteren Fokusring und an der grösseren Mindestentfernung von 1.2m) wahrscheinlich etwas besser als die spätere. Ich hab beide Varianten öfters im Einsatz - und schätze beide als gleichwertig ein. Und wenn ich schon beim schätzen bin: nach meiner Meinung steht das 2.5/100 im Charakter ziemlich genau zwischen den beiden 85igern. Mir erscheint das 2.5/100 noch etwas mehr Rokkor-like zu sein als das 2.0/85mm (das halt so rasiermesserschaft ist). Da es ausserdem noch billiger zu haben ist (warum? Ich kann das nicht begreifen), ist es für mich die erste Empfehlung. Für Portraits ist das MC Rokkor 2.5/100mm der Geheimtip. Der Unterschied zwischen 85mm und 100mm ist so klein, daß man ihn eigentlich kaum merkt. Die 2.5/100mm Teles sind so gut, daß man sie hemmungslos bei offener Blende einsetzen kann. Da bin ich beim 1.7/85mm viel vorsichtiger. Das MC 2.5/100mm kostet dich so etwa 50..60 EUR, das 1.7/85mm locker das doppelte." ChristophPeterS (www.mi-fo.de) "Ich habe das neuste 2,5/100mm. Als ich vor ca 10 Jahren mein erstes davon gekauft habe, hat es der Verkäufer angepriesen mit "fast Leitz Qualität". Der Verkäufer ist ein Leica Spezialist und verkauft vorwiegend auf Fotobörsen. Ich selbst halte das Objektiv auch für sehr gut, ob es wirklich fast Leitz Qualität ist, hmm, weiß nicht. Es geht bei Ebay in der Regel für ca 100€ weg, das 2/85 ist dagegen fast gar nicht zu diesem Preis zu haben, die Preise dafür in der letzten Zeit lagen zwischen 130 und 170€, lediglich ein einziger Ausreißer nach unten war für etwas mehr als 100€ zu haben. Das 100er ohne Rokkor hat in meinen Augen noch einen großen Vorteil den Rokkoren gegenüber, eine eingebaute Teleskopgegenlichtblende (aus Metall)." Manni-Z. (www.mi-fo.de)
Ich habe das f1:2.5/100. Es ist nicht schlecht, sieht aber nicht so gut aus wie das 2.0/85 oder das 4/100. Beide sind schärfer und farbneutraler. Aber dafür ist das f2.5 auch deutlich preiswerter. ... Ein Objektiv kann gar nicht scharf genug sein. Das verschafft Spielraum in der Weiterverarbeitung. Allerdings kann ich in Bezug auf das Macro nur zustimmen, es hat nicht umsonst den Ruf das schärfste Objektiv zu sein da jemals unter dem Minolta Brand verkauft worden ist. Mit f1:4 ist mir aber auch schon ein wenig zu lichtschwach, richtig knallhartes freistellen ist nur bedingt möglich. Ich muss aber sagen das ich mit f2.0/85 und f2.8/135 sehr gut zu Recht komme, das f2.5/100 erfüllt eher einen "Vollständigkeitsaspekt". Mark, www.mi-fo.de
Ich bin überrascht, daß das hervorragende Tele Rokkor 2,5/100 so "niedergemacht" worden ist. Ich halte es für das beste aller Portraitobjektive. Es ist bei großen Blenden (f/4 und größer) bedeutend besser als das MC 1,7/85 und dem überirdisch guten MD 2/85 allenfalls eine Winzigkeit unterlegen. Speziell für Portraitaufnahmen sind 100 mm meinem Dafürhalten noch günstiger als ein (hin und wieder doch allzu kurzes) 85er. Und es ist besser geeignet als ein 100er Makro, wegen der höheren Lichtstärke und des flacheren Schneckenganges -- es läßt sich erheblich angenehmer einstellen. Olaf, www.mi-fo.de
Also ich hab das 2.57100 und finde die Perspektive mit diesem Objektiv optimal. Ich nutze es fast wie ein Standardobjektiv, vor allem bei Festen. Archisch, www.mi-fo.de
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