Das Hexanon AR 4/21mm wurde bereits in den 1960er Jahren eingeführt. Mit elf Linsen in sieben Gruppen ist es recht aufwändig gebaut. Wie viele damalige SLR-Superweitwinkel ist das AR 4/21mm eine positive leading Konstruktion, d. h. das vorderste Element ist positiv. Im Falle des AR 4/21mm ist dieses erste Element sogar achromatisch korrigiert, was zur gesamthaft guten chromatischen Korrektion massgeblich beitragen dürfte (analog zum Nikkor 4/18mm). Typisch füs solche Superweitwinkel ist die gute Korrektion der Verzeichnung.

Dadurch ist das Objektiv aber auch recht gross (77mm Filter!) und relativ schwer - v. a. wenn man berücksichtigt, dass es nur eine Lichtstärke von 1:4 hat.  An 24MP Vollformat und bei Offenblende zeichnet das Objektiv eher kontrastarm, aber mit einer recht gleichmässigen Leistung über das gesamte Bildfeld. Abblenden steigert in erster Linie den Kontrast.

Das Objektiv kann bis auf 0.2m eingestellt werden - eine unüblich nahe Distanz für einen Superweitwinkel aus dieser Zeit. Trotz der guten Naheinstellgrenze hat das Objektiv aber keine floating elements.

Im Wesentlichen existieren zwei Ausführungen - die ältere, hier gezeigte mit Metall-Fokusring, und die spätere, optisch identische Variante mit Gummi-Fokusring.

Als Zubehör ist eine spezielle, aufsteckbare Gegenlichtblende erhältlich.

 

 Konica Hexanon AR 21mmf4 section  Konica Hexanon AR 21mmf4 pic KONICA HEXANON 21mm 1:4
(11 Linsen / 7 Gruppen)